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Standardlastprofilverfahren

Synthetisches Verfahren

Der Netzbetreiber verwendet für die Abwicklung des Transportes an Letzt­ver­brau­cher bis zu einer maximalen stündlichen Ausspeiseleistung von 500 Kilowatt und bis zu einer maximalen jährlichen Entnahme von 1,5 Millionen Kilowattstunden ver­einfachte Verfahren (Standardlastprofile).

Es kommen die standardisierten Lastprofile der TU München mit den Koeffizienten mit Windeinfluss für Letztverbraucher-Ausspeisepunkte in Niedersachsen zur Anwendung.

Für Haushalte mit einer Jahresarbeitsmenge von bis zu 50.000 kWh kommt das Stan­dardlastprofile I14 (Einfamilienhaus) und für Haushalte mit einer Jahres­ar­beits­menge größer 50.000 kWh das Standardlastprofile I24 (Mehrfamilienhaus) des Netzbetreibers zur Anwendung. Bis einschließlich 31.03.2014 kommen die standardisierten Lastprofile der TU München mit den Koeffizienten ohne Windeinfluss (I13 und I23) zur Anwendung.

Für Kochgaskunden wird das Profil HK3 eingesetzt.

Für Gewerbebedarf kommen die Standardlastprofile BA4 (Bäckerei und Konditorei), BD4 (sonstige betriebliche Dienstleistungen), BH4 (Beherbergung), GB4 (Gartenbau), MF4 (Haushaltsähnliche Betriebe), PD4 (Papier und Druck), WA4 (Wäscherei), KO4 (Gebietskörperschaften, Kreditanstalten, Organisationen ohne Erwerbszweck), MK4 (Metall, KFZ), GA4 (Gaststätten), GB4 sowie HA4 (Einzelhandel, Großhandel) zur Anwendung.

Die Lastprofile können der Veröffentlichung des BDEW/VKU/GEODE Leitfadens „Abwicklung von Standardlastprofilen Gas“ entnommen werden.

Als Temperaturwerte sind die Werte folgender Temperaturmessstelle zu ver­wen­den: 

  • DWD Wetterstation Hannover Langenhagen
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